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Pfeffer und SalZ e.V. Angermünde

Der Verein Pfeffer und SalZ e.V. existiert seit mehreren Jahren in Angermünde. Schwerpunkte seiner Arbeit sind antirassistische Jugendprojekte, Flüchtlingsunterstützung, ökologische Themen und nicht-rechte Jugendkultur. An den Projekten des Vereins beteiligen sich aktiv 25 überwiegend junge Menschen aus der Uckermark - bei den Interviews zur Broschüre waren es noch mehr.

An der Aktion Analyse beteiligen sie sich mit drei Projekten:

Die Müllaktion: Ab heute arbeiten Rassisten und Nazis für die Tonne!

Rechtsextremismus und Rassismus wird nicht nur von rechten Parteien produziert, sondern findet sich in den Wohnstuben, Kinderzimmern, Politikerreden und der staatlichen Politik - in der Mitte der Gesellschaft. All diesen "geistigen Müll" zu entsorgen, ist Ziel der Aktion. In speziell bedruckten braunen Mülltüten können alle BürgerInnen die in ihrer Umgebung auftretenden Zeichen von Rassismus und Rechtsextremismus entsorgen - sei es die Wahlkampfwerbung von rechten Parteien, Aufkleber der örtlichen Neonazi-Kameradschaft, die Rechtsrock-CDs aus dem Kinderzimmer, antisemitische Reden der etablierten Politik aus der Tageszeitung, oder, oder ...

>>> die Aktion im www

Eine filmische Dokumentation des Aktionstages "Solidarisch gegen Ausgrenzung und Diskriminierung - gleiche Rechte für alle" in Prenzlau

Seit längerem gibt es die Zusammenarbeit der Jugendgruppe P&S mit Flüchtlingen in der Uckermark. Durch die Konfrontation mit Flüchtlingsproblemen entstand die Idee, diese öffentlich zu thematisieren. Konkret wurden die diskriminierenden Sonderbestimmungen für Flüchtlinge, wie die Residenzpflicht und die Gutscheinproblematik, durch ein verstecktes Theater am Bahnhof der Stadt Prenzlau und eine Gutscheinumtauschaktion am Marktkauf in Prenzlau bearbeitet.

Sehr schwierig für die Gruppe erwiesen sich die Vorbereitungen: So begegneten man ihnen mit Misstrauen bei den Lokalmedien, dem Ordnungsamt, der Stadtverwaltung, vielen BürgerInnen und der Polizei. Statt inhaltlicher Unterstützung erfuhren sie Ignoranz und bürokratische Hürden.

Gemeinsam mit der Jugendinitiative PUKK aus Schwedt gelang ihnen trotz aller Widrigkeiten die Umsetzung des Aktionstages mit abschließendem Konzert.

Diesen Film könnt Ihr Euch bei kein.tv ansehen oder herunterladen.

Recherchebroschüre Rechtsextremismus "Auf der Suche nach der Zivilgesellschaft"

Uckermark Ende 2001, über die Broschüre:

"...Seit der Herausgabe der Broschüre sind 3 Monate vergangen. Etwa 1700 Exemplare haben wir bisher Interessierten zur Verfügung gestellt. Wir haben eine Menge ermutigender Zuschriften und Meinungsäußerungen erfahren, aber in die Uckermark haben wir die Diskussion bisher nicht tragen können. Das liegt zum einen daran, dass sich fast alle lokalen Medien einer Berichterstattung verweigern, ja uns geradezu boykottieren. Andererseits setzt sich damit eigentlich nur das logisch fort, was wir in der Broschüre analysiert haben: Es gibt keinen umfassenden gesellschaftlichen Diskurs zu den Themen Rechtsextremismus und Zivilgesellschaft. ... Für uns bleibt trotzdem ein positives Fazit. Vor allem deshalb, weil wir so viele Menschen dazu bringen konnten sich intensiv mit bestimmten Themen und Problemen auseinander zusetzen. Viele AutorInnen, besonders aus dem Verein haben über die Recherchebroschüre angefangen, sich mit ihren Themen ernsthaft und fachlich auseinander zusetzen. ... Eine Reaktion zeigt uns ganz deutlich, dass wir richtig liegen. Die rechtsextreme Szene der Region hat mit einer eigenen Anti- Antifabroschüre über den Verein Pfeffer & SalZ geantwortet. Darin wird mehr als deutlich, dass ihnen unsere Analysen nicht gefallen. Ein besseres Lob gibt es gar nicht.

>>> Download (pdf, 1,6 MB)

>>> Pfeffer und SalZ e.V. im www

 
 

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